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Schimmelpilze in der Wohnung

Schimmelpilze in der Wohnung machen krank

In der Wohnung sind die Nährstoffe für "Schimmelpilze" meist in lebenden, toten organischen Untergründen oder in synthetischen Substanzen. Geringe Verschmutzungen oder Rauch in Wohnräumen reichen für die Vermehrung der Schimmelpilze aus um zu überleben. Der beste Nährstoff für Schimmelpilze sind Raufasertapeten und Dispersionsfarben. Die Schimmelpilze sind von der organischen Kohlenstoffquelle bzw. ihr Wachstum abhängig.

Das Wachstum der Schimmelpilze wird allerdings von der Feuchtigkeit und Temperatur bzw. vom pH-Wert beeinflusst, wobei 80% Luftfeuchtigkeit ausreichen zur Vermehrung der Schimmelpilze. Im Wesentlichen sind die Schimmelpilze von ihrer Wachstumsperiode von der Temperatur abhängig, für optimales Wachstum der Schimmelpilze ist die Temperatur ca. 25°. Die Mindesttemperatur liegt bei etwa 0 ° wobei ein Wachstum bei 45 ° fast nicht möglich ist.

Krankheiten werden durch Schimmelpilze verursacht, wenn solche Stellen in den Wohnräumen bemerkt werden, sollte man unbedingt Sanierungsmassnahmen in Gang setzen. Einige Schimmelpilze erzeugen sogar Gifte die in geringer Dosis den Menschen erheblichen Schaden zufügen können. Es handelt sich um die Schimmelpilze wie z.B. das Mutterkorn und das Aflatoxin, Mykotoxine können Krebs erzeugend sein.

Abbildung: Bei dieser Wohnung - wurden Teile der Tapete entfernt. Sie sehen selbst wie sich hinter der Tapete der Schimmelpilz ungeahnt vermehrt.

Bauphysikalischer Einfluss auf Schimmelpilze

Eine wichtige Rolle für die Luftfeuchtigkeit in den Wohnungen ist ein natürliches Spiel bzw. Vorgang der Natur. In den Sommermonaten ist der Anstieg der Luftfeuchtigkeit vor einem Gewitter meist sehr hoch, es ist also sehr schwül und drückend die Luft. Der Wasserdampfgehalt in der Luft kann sehr hoch ansteigen bis zu maximal 100%.

Zwangsläufig sinken die Temperaturen im Winter ab, und die Luft wird daher als trocken empfunden. Je tiefer die Temperaturen sinken, umso geringer ist die Luftfeuchtigkeit. Im Winter ist die Gefahr der Schimmelpilze eingeschränkt, Schimmelpilze steigen bei zunehmender Luftfeuchtigkeit (in den Übergangsmonaten) wieder an.

Im Winter sollten Ihre Wohnräume immer eine Luftfeuchtigkeit über 40 Prozent haben, die optimale Luftfeuchtigkeit wäre zwischen 45 und 50 %. Hat ihre Luftfeuchtigkeit in ihren Räumen im Winter durchs heizen, weniger als 30%, so ist die Luft viel zu trocken und führt meist zu Reizhusten und Atemwegserkrankungen.

Nachdem es im Winter in den Innenräumen sehr oft unregelmäßig geheizt wird und kein großer Unterschied zum Außenklima ist, kommt es zu großen Temperaturschwankungen. Wenn Sie einheizen erwärmt sich die Luft also schneller als das Mauerwerk, dadurch kommt es zur Kondensation auf den kühleren Flächen. Sehr wesentlich ist das man täglich auch im Winter die Räumlichkeiten gut durchlüftet, denn die zugeführte Frischluft kann nach Erwärmung den Wasserdampf der Raumluft aufnehmen und die Feuchtigkeit wird wieder ins Freie abgegeben.


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