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Süßstoffe - Enzyme - Stärken


Süßstoffe sind Zusatzstoffe, die dazu verwendet werden, Lebensmitteln einen süßen Geschmack zu verleihen. Kalorigene Süßungsmittel oder Zuckeraustauschstoffe sind Stoffe (Polyole), die auf Grund ihrer mit Zucker ähnlichen Süßkraft und ihrer Masse als Ersatz von Zucker oder anderen Zuckerarten dienen. Höchstgrenzen sind bei den Süßstoffkombinationen der einzelnen Süßstoffe einzuhalten, die je nach Lebensmittel schwanken. Enzyme: Enzymatische Prozesse bestimmen den Geschmack und sind schließlich Grundlage vieler Verarbeitungsschritte von Nahrungsmitteln wie Bier- und Weingärung, Käsereifung usw. Enzyme spalten aus den Fettsäuren (z.B. bei Butter, Käse oder Rahm) Aromastoffe ab oder bilden aus Eiweiß Würze oder Bratengeschmack.

Tabelle

Nummer  Name  hauptsächliche Verwendung   mögliche Nebenwirkungen  
E950  Acesulfam K  künstlicher Süßstoff, Getränke, Light-Produkte, Süßwaren, Süßtabletten, Süßgetränke   die Weltgesundheitsorganisation hat die tägliche Aufnahmemenge von 15 mg pro kg Körpergewicht festgelegt, das sind für einen 70 kg schweren Menschen ca. 3 Liter Limonadegetränk 
E951  Aspartam  synthetischer Süßstoff, 140-fach stärker als Haushaltszucker, Lebensmitteln: Getränke, Kaugummi, Milchprodukte, Süßtabletten   kann allergische Reaktionen - Migräne - Sehstörungen und Hyperaktivität auslösen, Patienten mit angeborenen Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie (einem angeborenen Enzymdefekt) sollten Aspartam meiden, kann gentechnisch hergestellt sein 
E952  Cyclamat, Cyclohexansulfamidsäure  künstlich hergestellter Süßstoff, Lebensmittel: Diabetikerlebensmittel, Getränke, feine Backwaren für besondere Ernährungszwecke, Brennwertverminderte Dessert auf Basis von Eiern, wird meist in Kombination mit Saccharin verarbeitet - weil es keinen bitteren Beigeschmack hinterlässt   Cyclamat kann in der Darmflora zu Cyclohexylamin umgewandelt werden, im Tierversuch wurde eine Spermien-Schädigung festgestellt - und es kann zu einem Übergang in die Milch von Muttertieren kommen 
E953  Isomalt   Herstellung von Desserts, Speiseeis, Marmeladen, Brotaufstriche, Kaugummi, Süßwaren, feine Backwaren, Saucen und Senf   in zu großen Mengen von Isomalt kann es zu Blähungen und Durchfall kommen, ist nicht zur Gewichtsreduktion - Diäten geeignet, kann auch gentechnisch aus Mais hergestellt werden 
E954  Saccharin und seine Natriumsalze, Kaliumsalze und Calciumsalze  künstlicher Süßstoff, ist 500-mal süßer als Zucker, Desserts, Getränke, Essiggurken, Salatsaucen, wird auch in der Schweinemast zur Stimulierung des Appetits für die Tiere eingesetzt   kann allergische Reaktionen auslösen  
E957  Thaumatin   natürlicher Süßstoff, 1500-mal süßer als Haus-Zucker, zur Lebensmittel-Herstellung für Kaugummi - Desserts und Speiseeis, ist auch für andere Lebensmittel zugelassen - nicht nur für Süßungszwecken   Thaumatin gilt bei geringen Mengen als unbedenklich 
E959  Neohesperidin DC   ein Süßungsmittel - das keine Kalorien enthält, wird aus unreifen Pomeranzen (Bitter-Orange) gewonnen, Verwendung bei Brennwertverminderte Getränke, Süßwaren, Snacks, Knabbererzeugnisse   Neohesperidin DC wurde bei verschiedene Untersuchungen keine schädlichen Nebenwirkungen nachgewiesen  
E965  Maltit, Maltitsirup  Zuckeraustauschstoff und künstliches Süssungsmittel, Herstellung für Marzipan, Süsswaren, Desserts aller Art, feine Backwaren, Saucen und Senf, wird auch als Trägerstoff für flüchtige Aromen oder Vitamine eingesetzt  in zu hohen Dosen von Maltit kann zu Blähungen und Durchfall führen, weniger abführend als Sorbit, nicht für Diabetiker geeignet  
E966  Lactit  Zuckeraustauschstoff und künstliches Süßungsmittel, Verwendung für Desserts aller Art, Saucen, Senf, Süßwaren, Kaugummis, Marmeladen, Brotaufstriche, Obstzubereitungen und Speiseeis   kann zu Blähungen und Durchfall führen (abführende Wirkung) 
E967  Xylit   ist ein kalorienhaltiges Süßungsmittel - künstlich hergestelltes Süßungsmittel, Herstellung für Kaugummi, Süßwaren, feine Backwaren, Saucen, Marmeladen, Obstzubereitungen aber auch als Feuchthaltemittel in Zahnpasten eingesetzt   Xylit kann zu Blähungen und Durchfall führen, bei Verabreichung von xylithaltigen Infusionen wurde die Bildung von Nierensteinen beobachtet  
E999  Quillajaextrakt  Schaummittel aus Baumrinde, enthält Saponine, Verwendung bei Aromatisierte - nichtalkoholischen Getränke auf Wasserbasis (Ginger Ale), wird auch in Waschmitteln, Feuerlöschmitteln und bei Medikamenten eingesetzt, Quillajaextrakt ist ein sehr wirksames Medikament gegen Husten - chronische Bronchitis und Kopfhautjucken   kann allergische Reaktionen auslösen, enthaltene Bestandteile wie Saponine sind starke Blutgifte - jedoch nur - wenn sie direkt in die Blutbahn eingeführt werden, bis jetzt sind keine Vergiftungen bekannt, da die Substanzen bei oraler Aufnahme vom Organismus nicht aufgenommen werden  
E1103  Invertase, Enzyme  wird bei der Herstellung von Invertzucker und Kunsthonig eingesetzt, Zucker würde bei Pralinenfüllungen fest werden - durch dieses Enzym wird der Zucker in Weichbleibender Invertzucker umgewandelt   kann gentechnisch Hergestellt sein 
E1105  Lysozym  Konservierungsstoff für Käse, beschleunigt das Gerinnen der Milch  kann gentechnischen oder tierischen Ursprungs sein, bei Hühnereiallergikern kann Lysozym Allergien auslösen 
E1200  Polydextrose  künstlicher Füllstoff - Trägerstoff - Feuchthaltemittel, vor allem zur Herstellung für Kalorienreduzierten Produkten (Diätprodukten) eingesetzt   ist unverdaulich, in größere Mengen kann Polydextrose zu Durchfall führen  
E1201  Polyvinylpyrrolidon   künstliches Flockungsmittel, bindet unerwünschte Trübstoffe bei der Bier- und Weinherstellung, in Nahrungsergänzungsmittel in Form von Dragees und Komprimaten, weitere Anwendungsgebiete außerhalb des Lebensmittelbereichs sind Cremes, Festiger, Haarspray und Klebstoffe  Polyvinylpyrrolidon gilt als ungefährlich - da im fertigen Lebensmittel nicht in zu hohe Mengen vorhanden sind, muss nicht deklariert werden 
E1202  Polyvinylpolypyrrolidon   künstliches Flockenmittel, Verwendung bei Nahrungsergänzungsmittel und in der Getränkeindustrie  Polyvinylpolypyrrolidon wird als harmlos eingestuft, muss nicht deklariert werden 
E1404  Oxydierte Stärke  Verdickungsmittel und Überzugsmittel, wird bei der Herstellung für Dressing, Mayonnaisen und Salatsaucen eingesetzt   wird künstlich hergestellt, Herstellung aus genverändertem Mais möglich 
E1410  Monostärkephosphat  natürliches Verdickungs- und Überzugsmittel, Verwendung für Cremespeisen, Dressings, Backwaren, Fertiggerichte, Puddingspeisen, Insantprodukte, Saucen und Tiefkühlprodukte  bei phosphatarmer Ernährung meiden, bei normalen Dosierungen kommt es kaum zu Nebenwirkungen, kann gentechnisch hergestellt sein  
E1412  Distärkephosphat  natürliches Verdickungsmittel, Überzugsmittel und Füllstoff, wird zur Herstellung für Backwaren, Cremespeisen, Fertiggerichte, Dressings, Pudding, Saucen und Tiefkühlprodukte verwendet  bei phosphatarmer Ernährung meiden, Phosphatverbindungen können in zu hoher Dosis, die Aufnahme von Calcium, Magnesium und Eisen behindern, kann gentechnisch hergestellt sein  
E1413  Phosphatiertes Distärkephosphat  chemisch modifizierte Stärke, Backwaren, Dressings, Puddingspeisen, Saucen, Tiefkühlprodukte   gilt als unbedenklich, kann gentechnisch hergestellt sein 
E1414  Acetyliertes Distärkephosphat  Acetyliertes Distärkephosphat ist allgemein ohne Höchstmengenbeschränkung zugelassen, Verwendung: Tiefkühlprodukte, Fertiggerichte, Dessertspeisen, Pudding, Tortenfüllungen, Backwaren und Instantprodukte  kann gentechnisch hergestellt werden 
E1420  Acetylierte Stärke   wird künstlich hergestellt, findet Verwendung in Dessertspeisen, Fertiggerichte, Instandprodukte, Pudding, Tiefkühlprodukte und Tortenfüllungen   gentechnische Herstellung möglich, Acetylierte Stärke wurden keine schädlichen Nebenwirkungen nachgewissen 
E1422  Acetyliertes Distärkeadipad  Modifizierte Stärken, ihre jeweiligen Eigenschaften können präzise eingestellt werden, um einen gewünschten technologischen Zweck zu erfüllen, Lebensmitteln: Tiefkühlprodukte, Fertiggerichte, Pudding, Dessertspeisen, Tortenfüllungen, Instantprodukte, Backwaren, Gummibonbons, Knabbererzeugnisse, Geleeartikel  wird künstlich hergestellt, aber auch gentechnische Herstellung möglich 
E1440  Hydroxypropylstärke  für Lebensmittel allgemein - nach Bedarf   wird künstlich aus Mais hergestellt - Herstellung aus genverändertem Mais möglich, darf Verunreinigungen wie Propylenchlorhydrine und Epoxide enthalten, in Tierversuchen traten bei Fütterungen in hoher Dosis, Magnesiummangel und akute Nierenschäden auf, bislang liegen jedoch erst wenig Informationen über diesen Zusatzstoff vor  
E1442  Hydroxypropyldistärkephosphat  Fertig- und Tiefkühlprodukte, Pudding, Dessertspeisen  wird künstlich hergestellt, kann gentechnisch hergestellt sein, Chemische modifizierte Stärke, es sind keine Daten bezüglich schädlicher Nebenwirkungen von Hydroxypropyldistärkephosphat bekannt 
E1450  Stärkenatriumoctenylsuccinat   natürliches Verdickungsmittel und Stabilisator, Verwendung in Lebensmittelschäumen  es sind keine schädlichen Nebenwirkungen beim Menschen von Stärkenatriumoctenylsuccinat bekannt, in Tierversuchen traten bei Fütterungen in hoher Dosis, Nierenveränderungen auf  
E1451  Acetylierte oxidierte Stärke   natürliches Verdickungs-, Überzugsmittel und Füllstoff, wird zur Herstellung von Lebensmittelschäumen verwendet  kann gentechnisch hergestellt werden, bislang liegen noch wenige Informationen über den Zusatzstoff Acetylierte oxidierte Stärke vor 
E1505  Triethylcitrat   künstlicher Trägerstoff, zur Herstellung von Eiklarpulver zugelassen  kann gentechnisch hergestellt sein, es sind keine Nebenwirkungen von Triethylcitrat bekannt 
E1518  Glycerintriacetat  künstlicher Trägerstoff, findet Verwendung bei der Herstellung von Kaugummimasse   kann tierischen Ursprungs sein, aber auch gentechnische Herstellung (genverändertem Soja) möglich 

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